Jugendliche sitzen im Unterricht

Teilnehmende Schulen

300 Schulen nehmen bundesweit an der ersten Phase der Initiative (2018 bis 2022) teil. Die Schulen entwickeln gemeinsam mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern leistungsförderliche Schulleitbilder und didaktische Konzepte zur gezielten Förderung der Schülerinnen und Schüler im Unterricht.

Gemeinschaftsgrundschule Sickingmühle

45772 Marl, Nordrhein-Westfalen
Zur Webseite der Schule

Die Schule stellt sich vor:

Die vollkommen sanierte Grundschule Sickingmühle liegt im Norden der Stadt Marl. Sie wird von circa 180 Kindern in acht Klassen besucht. An der Schule mit „Offenem Ganztag“ unterrichten 14 Lehrerinnen, für die gute Zusammenarbeit und hohes Engagement wesentliche Voraussetzung für das Erreichen des Bildungs- und Erziehungsauftrages sind. Fast alle Kinder spielen ein Instrument, haben einmal wöchentlich in Kleingruppen Instrumentenunterricht sowie eine Stunde Ensembleunterricht. Im dritten und vierten Schuljahr erlernen die Kinder das „blinde Tastaturschreiben“. Es besteht ein enger Kontakt zu den Kirchengemeinden, den ansässigen Kindergärten, der Musikschule und dem „Türmchen“, der Kinder- und Jugendbücherei. Wichtige Aspekte der pädagogischen Arbeit liegen unter anderem in der Fortschreibung folgender Schwerpunkte des Schulprogramms: Musikalische Schule, individuelle Förderung und Umgang mit neuen Medien.

Die Grundschule Sickingmühle ist Netzwerkschule im Projekt „Zukunftsschulen NRW“ und beteiligt sich aktiv und intensiv am Netzwerk „Begabungsförderung“. Das Leitbild der Schule besagt, dass eine gute Lehrkraft für begabte Schülerinnen und Schüler auch eine gute Lehrkraft für alle Schülerinnen und Schüler ist. Es ist wichtig, dass (auch) besondere Schülerinnen und Schüler glücklich und zufrieden sind und ihr Potential optimal entfalten können.

Die Schule stützt sich in ihrer Arbeit unter anderem auf den Fragebogen nach Joelle Huser. Dieser bezieht alle Schülerinnen und Schüler, viele Bereiche der Begabungen und auch Bezugspersonen aus dem Umfeld mit ein. Dabei können Fragebogen und gezeigte Lösungswege individuell angepasst werden. Außerdem werden zur Diagnostik schulinterne Beobachtungsbögen, kontinuierliche Beobachtung, der Austausch innerhalb des Kollegiums sowie mit außerschulischen Partnern angewandt. Zusätzlich werden „Könnerhefte“ und Lernentwicklungshefte zur Dokumentation eingesetzt.

Gerne würde sich die Schule noch intensiver mit dem Bereich der diagnostischen Instrumente beschäftigen, um die individuellen Begabungen der Schülerinnen und Schüler feststellen und dokumentieren zu können.

Schwerpunkte:

  • Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik
  • Musisch-künstlerisch

Module/Teilprojekte (TP):

Weitere Schulen aus den Teilprojekten:

TP 14: Leseförderung (diFF Di2Lesen)