Jugendliche sitzen im Unterricht

Teilnehmende Schulen

300 Schulen nehmen bundesweit an der ersten Phase der Initiative (2018 bis 2022) teil. Die Schulen entwickeln gemeinsam mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern leistungsförderliche Schulleitbilder und didaktische Konzepte zur gezielten Förderung der Schülerinnen und Schüler im Unterricht.

Maria Montessori Gesamtschule

52066 Aachen, Nordrhein-Westfalen
Zur Webseite der Schule

Die Schule stellt sich vor:

Mit 1.300 Schülerinnen und Schülern ist die Maria Montessori Gesamtschule die größte Schule im Aachener Stadtgebiet. Das multiprofessionelle Team aus 130 engagierten Lehrkräften, Sonderschulpädagoginnen und -pädagogen, Sozialarbeiterinnen und -arbeitern, Referendarinnen und Referendaren sowie Inklusionsbegleiterinnen und -begleitern arbeitet nach den Prinzipien Montessoris. Dies bedeutet wöchentlich sechs bis acht Stunden „Freie Wahl der Arbeit“ in jeder Klasse, Arbeiten in Lehrerteams, Öffnung der Schule für alle Kinder im Gemeinsamen Unterricht, Arbeit in allen Jahrgängen mit dem Studienbuch zur Stärkung der Eigenverantwortung sowie Kooperation mit zahlreichen Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur. Die Montessori-Pädagogik wird in der Oberstufe fortgeführt. Die Sprachenfolge der Schule sieht Englisch ab Klasse 5 vor, Französisch ab Klasse 6, Latein ab Klasse 8 und Spanisch oder Französisch ab der Einführungsphase. Die Schule ist Mitglied im Netzwerk „Zukunftsschulen NRW“, nimmt am Landesprogramm Bildung und Gesundheit teil, fungiert als Kulturagent für kreative Schulen und ist als MINT-Schule re-zertifiziert sowie als „Starke Schule“ ausgezeichnet.

Die kulturelle, ethische und soziale Heterogenität der Schülerschaft wird als Herausforderung und Chance begriffen. Deshalb hat sich die Schule in ihrem Leitbild dazu verpflichtet, bei „jedem Kind die vorhandene Begabung zu fördern, von jedem Kind die mögliche Leistung zu fordern und jedem Kind die notwendige Unterstützung zu bieten“. Dies bedeutet, jedes Kind mit seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten zu fördern, die Neugierde an die Stelle der Gleichgültigkeit zu setzen, die andauernde Fragehaltung zu fördern und die Kinder zu ermutigen, ihren Weg zu gehen. Ein vielfältiges Unterrichtsangebot nach dem Prinzip der „Freien Wahl der Arbeit“ soll den individuellen Lernvoraussetzungen gerecht werden und Potentiale entdecken und fördern. Auch wenn die Arbeit der Schule im Bereich der Begabungsförderung schon vielfältig ist, bedarf sie jedoch der wissenschaftlichen Begleitung und Untermauerung, um die begabungsfördernden Bereiche zu evaluieren und die dem Leitbild entsprechende leistungsfördernde Schul- und Unterrichtsentwicklung noch weiter auszubauen.

Schwerpunkte:

  • Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik
  • Musisch-künstlerisch
  • Sprachlich
  • Sport

Module/Teilprojekte (TP):

Weitere Schulen aus den Teilprojekten:

TP 1: Leistungsfördernde Leitbildentwicklung (LeiF)

TP 8: Adaptive MINT-Förderkonzepte (Mathematik)