Jugendliche sitzen im Unterricht

Teilnehmende Schulen

300 Schulen nehmen bundesweit an der ersten Phase der Initiative (2018 bis 2022) teil. Die Schulen entwickeln gemeinsam mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern leistungsförderliche Schulleitbilder und didaktische Konzepte zur gezielten Förderung der Schülerinnen und Schüler im Unterricht.

Gemeinschaftsschule SB-Ludwigspark, Gebundene Ganztagsschule

Logo Gemeinschaftsschule SB-Ludwigspark, Gebundene Ganztagsschule

66113 Saarbrücken, Saarland
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Die Schule stellt sich vor:

Seit dem Schuljahr 2014/2015 ist die Gemeinschaftsschule Saarbrücken-Ludwigspark eine Gebundene Ganztagsschule (GGTS), die dreizügig konzipiert ist und von 450 Schülerinnen und Schülern aus mehr als 30 Nationen besucht wird. Im Schuljahr 2019/2020 werden zusätzlich acht Schülerinnen und Schüler mit geistiger Behinderung aufgenommen. Die Größe des Kollegiums umfasst zurzeit 47 Lehrerkräfte, die von vier Förderlehrkräften, drei Schulsozialarbeitern, Honorarkräften und ehrenamtlichen Kräften unterstützt werden. Als Eingangsfremdsprachen werden Englisch und Französisch angeboten. Sowohl Hauptschulabschluss, als auch mittlere Reife oder Abitur sind als Abschlüsse möglich. Die Schule zeichnet sich durch ein sehr enges Lehrer-Schüler-Verhältnis aus. Dies zeigt sich morgens in einem offenen Anfang, einer gemeinsamen Zeit beim Mittagessen, einer täglichen „TÜV“-Zeit (Trainieren Üben Vertiefen) und in Lernentwicklungsgesprächen. Neben dem Lehrplanbezug sollen die Schülerinnen und Schüler zu selbstständigem Lernen in unterschiedlichen Lernumgebungen erzogen werden. Dies geschieht in neu geschaffenen Lernlandschaften beziehungsweise Lerninseln, die zu Gruppenarbeiten/Einzelarbeiten aber auch zu Projekten oder Vorträgen genutzt werden können.

Die Gemeinschaftsschule Saarbrücken-Ludwigspark ist eine Schule für ALLE Kinder. Jedes Kind erhält die Chance, seine Talente auszuleben, aber auch noch vorhandene Schwächen auszugleichen. Dabei findet das Lernen in einer vertrauensvollen und angstfreien Atmosphäre statt. Aufgrund der großen Leistungsunterschiede in den einzelnen Klassen ist es für Lehrkräfte oft schwierig, die Begabung der einzelnen Schülerinnen und Schüler zu erkennen. Vereinzelt werden Angebote für leistungsstarke, begabte beziehungsweise motivierte Kinder durchgeführt (Querdenkertage, Kooperation mit Wissenswerkstatt, Stiftungen, AGs), jedoch reichen diese nicht aus, um alle Schülerinnen und Schüler gezielt zu fördern. Deshalb verspricht sich die Schule von der Initiative „Leistung macht Schule“ die Entwicklung von Diagnoseverfahren, um konkrete Begabungen frühzeitig zu erkennen. Dadurch wäre es möglich, sich den begabteren Schülerinnen und Schülern stärker zuzuwenden. Damit könnte zum einen die Lust auf Leistung gefördert werden und zum anderen könnten neue, individualisierende Unterrichtsmethoden etabliert werden.

Schwerpunkte:

  • Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik

Module/Teilprojekte (TP):

Weitere Schulen aus den Teilprojekten:

TP 1: Leistungsfördernde Leitbildentwicklung (LeiF)

TP 10: Adaptive MINT-Förderkonzepte (Chemie)