Jugendliche sitzen im Unterricht

Teilnehmende Schulen

300 Schulen nehmen bundesweit an der ersten Phase der Initiative (2018 bis 2022) teil. Die Schulen entwickeln gemeinsam mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern leistungsförderliche Schulleitbilder und didaktische Konzepte zur gezielten Förderung der Schülerinnen und Schüler im Unterricht.

Friedrich-Schiller-Schule Erfurt

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99096 Erfurt, Thüringen
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Die Schule stellt sich vor:

Die Friedrich-Schiller-Schule Erfurt ist eine Gemeinschaftsschule mit reformpädagogischer Ausrichtung („Daltonpädagogik“), an der insgesamt 400 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden. Das Schulprofil wird durch die Säulen Allgemeinbildung als lebensweltliche Orientierungshilfe, schulartübergreifende grundlegende Bildung und berufsorientierte Bildung getragen. Die Schule bietet eine Reihe von Abschlüssen bis zum Abitur an und ist als teilgebundene Ganztagsschule organisiert. Im Bereich der individuellen Förderung und Forderung arbeitet die Schule kompetenz- und projektorientiert im Sinne der „Daltonpädagogik“. Binnendifferenzierung, die Erstellung individueller Lern- und Arbeitspläne, Tandemteaching und Begabtenförderung in Mathematik, Physik, Chemie, Gesangsausbildung und Kunst sind ebenfalls Teil der individuellen Förderung. Die Schule legt Wert auf eine intensive Berufsorientierung, indem sie mit beruflichen Schulen kooperiert, Berufsfelderkundungen und Berufspraktika anbietet oder Bewerbungstrainings durchführt. Um verschiedene Interessen zu bedienen, wird in den Klassen 7-10 ein Wahlpflichtunterricht in den Fächern Naturwissenschaft und Technik, Darstellen und Gestalten, Hauswirtschaft, Französisch und Spanisch angeboten.

Seit der Umstellung von einer Regelschule auf die Gemeinschaftsschule stellt sich die Schule noch intensiver der Frage, wie es gelingt, die Individualisierung des Lehrens und Lernens zu meistern. Das Ziel der Schule liegt darin, besondere Talente oder Begabungen der Schülerinnen und Schüler umfänglich zu erfassen. So soll einerseits deren potentielles Leistungsvermögen genutzt werden. Andererseits soll eine leistungsfördernde Lernumgebung geschaffen werden, die es noch mehr Schülerinnen und Schülern ermöglicht, motiviert und zielorientiert, aber auch interessenorientiert zu lernen. Voraussetzung dafür ist die Entwicklung bestimmter Diagnose- und Förderkonzepte, die vor allem im Übergang in Klasse 5/6 einsetzbar sind, und Kooperationen, die eine weiterführende Beschäftigung mit Lerninhalten ermöglichen. Die Schule erhofft sich von der Initiative Unterstützung dahingehend, diese Herausforderungen noch besser meistern und den bisher begangenen Weg noch erfolgreicher gestalten zu können.

Schwerpunkte:

  • Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik
  • Musisch-künstlerisch

Module/Teilprojekte (TP):

Weitere Schulen aus den Teilprojekten:

TP 3: Adaptive MINT-Übergangskonzepte (MINT-Ü)

TP 8: Adaptive MINT-Förderkonzepte (Mathematik)