Jugendliche sitzen im Unterricht

Teilnehmende Schulen

300 Schulen nehmen bundesweit an der ersten Phase der Initiative (2018 bis 2022) teil. Die Schulen entwickeln gemeinsam mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern leistungsförderliche Schulleitbilder und didaktische Konzepte zur gezielten Förderung der Schülerinnen und Schüler im Unterricht.

Grund- und Mittelschule Grassau

Logo Grund- und Mittelschule Grassau

83224 Grassau, Bayern
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Die Schule stellt sich vor:

Die Grund- und Mittelschule Grassau besuchen 560 Schülerinnen und Schülern in 29 Klassen, davon 260 Schülerinnen und Schüler die Grundschule mit zwei Schulhäusern (Grassau und Staudach-Egerndach). 25 Prozent der Kinder haben einen Migrationshintergrund. Neben dem DaZ-Unterricht wurden für diese Kinder Drittkräfte-Projekte zur Unterstützung des Spracherwerbs und ein Sozialkompetenztraining durchgeführt. Die Schule hat ein inklusives Schulprofil und nimmt teil an der Unterrichtsentwicklung und Qualitätssicherung im Fach Mathematik (SINUS). An der Schule arbeiten unter anderem eine Beratungslehrkraft, eine Schulpsychologin, ein Jugendsozialarbeiter in Vollzeit und sechs Schulbegleitungen.

Die Schule erachtet es als ihr Selbstverständnis, allen Schülerinnen und Schülern innerhalb der bestehenden Rahmenbedingungen optimal gerecht zu werden und einen passgenauen an individuellen Bedürfnissen orientierten Unterricht anzubieten. Gerade besonders begabte Schülerinnen und Schüler geraten leichter aus dem Fokus der Aufmerksamkeit, da die Förderung leistungsschwacher Kinder im Alltag drängender erscheint. Doch die Sorge bleibt, dass sich besonders leistungsstarke und leistungsfähige Schülerinnen und Schüler in ihrem Arbeitsverhalten, Durchhaltevermögen, in ihren Lernstrategien, in ihrer Frustrationstoleranz und letztendlich in ihrem Selbstbild nicht adäquat weiterentwickeln können. In kognitiver Hinsicht sollen die Kinder die Möglichkeit bekommen, durch geeignete Anforderungen den Wert der eigenständigen Denkleistung gegenüber der automatisierten Reproduktion zu erfahren und kreative Prozesse als bereichernd zu erleben. Ferner ist es ein Anliegen, der sich leicht unbemerkt einschleichenden Stigmatisierung entgegenzuwirken. „Streber“ und „Störer“ sowie „Besserwisser mit subjektiven Versagensängsten“ - diese verletzenden Begriffe und immanenten Ängste aus dem Schulalltag entlarven eine unzureichende Auseinandersetzung mit der Thematik und Akzeptanz auf Seiten des Umfeldes. Das will die Schule ändern.

Bereits initiierte Maßnahmen sind „Spielkisten“ mit ausgewählten kombinatorischen und sprachbasierten Spielen zur Förderung in freien oder materialgeleiteten Unterrichtsphasen. Des Weiteren wurde eine Öffnung der Klassenzimmer zu jahrgangsübergreifenden Kleingruppen am Beispiel Kombinatorik organisatorisch und inhaltlich erprobt. Die pädagogische Auseinandersetzung mit dem Thema wurde in der alljährlich stattfindenden pädagogischen Klausur im Kollegenkreis initiiert.

Diese Schule nimmt mit dem Primarbereich an der Initiative teil.

Schwerpunkte:

  • Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik

Module/Teilprojekte (TP):

Weitere Schulen aus den Teilprojekten:

TP 16: Sprachlich-ästhetische Kommunikation (LemaS-GRiP)