Lehrer hilf Jugendlichem im Unterricht

Teilprojekt 19: Personalisierte Entwicklungspläne (PEP) als Instrument einer individuellen Begabungsförderung: Nachhaltige Gestaltung von leistungsfördernden Lehr-Lern-Settings im Regelunterricht

Am Teilprojekt 19 nehmen 16 weiterführende Schulen aus vielen Regionen Deutschlands teil.

Das Teilprojekt "Individuelle Förderung mit PEP" wird, in enger Abstimmung mit den beteiligten Partnerschulen, ein digitales Werkzeug zur Erstellung und Fortschreibung von personalisierten Entwicklungsplänen (PEP) entwickeln, um Lehrkräfte bei der Organisation und Durchführung individueller Förderprozesse zu unterstützen.

Das Ziel ist es, die Potenziale des Instruments "Förderplanung" zu nutzen und diese mit den Chancen der Digitalisierung zu verbinden. Die Konzeption, Entwicklung und Implementierung des digitalen Werkzeugs orientiert sich möglichst an bereits in den Partnerschulen vorhandenen Förderkonzepten beziehungsweise an Bedarfen sowie an infrastrukturellen Rahmenbedingungen. Eine An- beziehungsweise Einbindung von bereits existierenden schulexternen, digitalen Lernumgebungen und Förderinstrumenten in das digitale Werkzeug ist vorgesehen.

Das Instrument wird auf wissenschaftlicher Grundlage konzipiert, mit den Schulen gemeinsam weiterentwickelt, an die schulspezifischen Bedürfnisse angepasst und erprobt. Durch den Einsatz des digitalen Werkzeugs und die wissenschaftliche Begleitung erhalten die Partnerschulen bereits während der Projektlaufzeit wiederholt Rückmeldungen zur Anwendung. Ergebnis des Projektes ist somit ein Instrument, das Lehrkräfte im Regelunterricht (fachübergreifend) nutzen können, um Förderpläne (zeit-)effektiv und flexibel zu erstellen, fortzuschreiben und leistungsorientierte Förderprozesse nachhaltig zu gestalten. Personalisierte Entwicklungspläne sollen hierbei einen Beitrag leisten, um die individuelle Förderung von Begabungen und Talenten im Regelunterricht zu etablieren. Neben der Entwicklung dieses Unterstützungssystems sollen auch entsprechende Fort- und Weiterbildungskonzepte entworfen und umgesetzt werden.

Leitender Wissenschaftler