Schmuckbild, Frauenhand zieht in einer Bibliothek ein Buch aus einem Bücherregalt

Forschungsverbund

Ein interdisziplinärer Forschungsverbund mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern von 16 Universitäten begleitet die Schulen in der ersten Phase der Initiative (2018 bis 2022). Gemeinsam mit den Schulen entwickelt er leistungsförderliche Schulleitbilder und didaktische Konzepte zur gezielten Förderung der Schülerinnen und Schüler im Unterricht.

Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte interdisziplinäre Forschungsverbund LemaS unter der Federführung von Prof. Dr. Gabriele Weigand (Pädagogische Hochschule Karlsruhe) setzt sich zusammen aus renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern von 16 Universitäten. Sie vertreten verschiedene Disziplinen, unter anderem die Bildungs- und Erziehungswissenschaften, Fachdidaktiken und die pädagogische Psychologie. Ziel des Forschungsverbundes ist es, mit den teilnehmenden Schulen die Entwicklungsmöglichkeiten leistungsstarker und potenziell besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler zu optimieren.

Diese Universitäten sind im Forschungsverbund mit ihren Teilprojekten vertreten:

Freie Universität Berlin

Humboldt-Universität zu Berlin

Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Justus-Liebig-Universität Gießen

Pädagogische Hochschule Karlsruhe (Verbundkoordination)

Universität Leipzig

Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Universität Paderborn

Universität Potsdam

Universität Regensburg

Universität Rostock

Universität Trier

Eberhard Karls Universität Tübingen

Bergische Universität Wuppertal

Gemeinsam mit den Schulen entwickeln die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einem breit angelegten Schulentwicklungsprozess ein leistungsfreundliches Schulklima, das sich positiv auf die Unterrichtsqualität, die Motivation der Lehrkräfte und der Schülerinnen und Schüler auswirken soll (siehe Kernmodul 1). Der Verbund erarbeitet mit den Schulen zudem Strategien und Maßnahmen zur gezielten Talentförderung im Regelunterricht. Ziel ist es, Lehrkräfte dabei zu unterstützen, ihren Unterricht stärkenorientiert und differenzierend auszurichten, sodass die Schülerinnen und Schüler auf ihrem Anspruchsniveau gefordert und gefördert werden. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickeln gemeinsam mit den Schulen diagnostische Methoden und Unterrichtsmaterialien, mit denen Lehrerinnen und Lehrer die Potenziale ihrer Schülerinnen und Schüler möglichst früh erkennen und fördern können (siehe Kernmodul 2).

Wissenschaftliche Studien zeigen, wie wichtig schul- und fächerübergreifender Austausch zwischen Lehrkräften ist, um Schulen und Unterricht nachhaltig weiterzuentwickeln. Der Forschungsverbund unterstützt die Schulleitungen und Lehrkräfte daher auch beim Aufbau schulischer Netzwerke, die einen schul- und fächerübergreifenden Austausch ermöglichen.

Die vom Forschungsverbund begleiteten Kernmodule 1 und 2 umfassen insgesamt 22 Teilprojekte, die unterschiedliche Aspekte der Schul- und Unterrichtsentwicklung fokussieren.